Bei mir zu Hause wohnt ein Tiger

unbezahlte Werbung – Buchrezension 

Der 3 jährige Oskar nimmt uns mit durch seinen Alltag mit seinen Eltern, seiner Schwester Klara und seinem Stofftiger Theo, der überall mit von der Partie ist. In 42 kleinen Alltagsgeschichten erzählt er von allem, was ihm wichtig ist. Wie er mit Theo Räuber spielt, nebenan ein Hund wohnt. Oder wie Leonie ihn ganz doll auf den Rücken gehauen hat. Und er in der Bibliothek mit Mama Bücher ausleiht. Wie er die Sommerferien zu Hause verbringt oder zu Oma und Opa in die Berge fährt. Und wie er mit Mama und Papa zum Zelten fährt. Das alles und noch viel mehr erfahren wir aus dem Leben von Oskar, der bald 4 Jahre werden wird. 

Wunderschöne Illustrationen von Pe Grigo begleiten den Text. 

Gebundene Ausgabe: 96 Seiten, Größe: 16,6 x 1,3 x 24,5 cm

empfohlenes Alter: 36 Monate – 6 Jahre

Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (13. Mai 2019)

ISBN-13: 978-3446262157

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Fotos: Hanser Verlag

Liebevolle erzählte Alltagsgeschichten aus dem Leben eines 3-Jährigen, in denen sich die kleinen Leser sofort selbst wieder erkennen werden. All die Situationen haben sie selbst schon erlebt. Wer hat nicht selbst einen Freund wie Tiger Theo, den er am liebsten den ganzen Tag bei sich hat.  Kinder werden mit diesem Kinderbuch dazu angeregt Situationen aus ihrem Leben zu reflektieren und bekommen viele Ideen, was sie mal wieder machen möchten, wie wieder mal in den Zoo gehen, um die Seerobben und Pinguine zu besuchen, oder zelten oder mal wieder Plätzchen zu backen. 

Das Buch ist einfach verständlich und kindgerecht geschrieben. Die einzelnen Geschichten sind kurz und eignen sich super zum Vorlesen,allerdings wird es selten bei nur einem Kapitel bleiben. Die fantasievollen, lustigen, liebevollen und wunderschönen Illustrationen begeistern zusätzlich die kleinen und großen Leser und regen zu Gesprächen und zum gemeinsamen Ideenaustausch an. 

Fazit: Ein schönes Buch, in dem sich die Kinder wieder finden und ihre Freude haben mit Oskar ähnliche Situationen zu erleben, die ihnen selbst schon begegnet sind. 

Frankfurter Buchmesse 2019

Ein Paradies für alle Bücherfans, gestern hat die Buchmesse begonnen. Alleine in Kinder- und Jugendbuchsektor sind 1.559 internationale Verlage vor Ort. Es werden Autorenlesungen, Preisverleihungen und viele andere Veranstaltungen für das Fachpublikum angeboten. Am Wochenende hat dann auch die Öffentlichkeit die Möglichkeit sich die Neuerscheinungen anzuschauen. 

Wie Ihr Euch schon denken könnt, heißt das für uns jede Menge tolle neue Bücher, die ich Euch in der nächsten Zeit vorstellen werde. 

Für alle Weihnachtsbuchfans ist auch jede Menge dabei, da kommt man dann richtig in Weihnachtsstimmung. 

Laßt Euch überraschen !

Hier meine Buchmesse-Impressionen für Euch     

               

 

Die Blaubeerdetektive – Gefahr für den Inselwald

Ein skandinavischer Kinder-Krimi der besonderen Art

Der größte Miesepeter des Dorfs, der Sägewerksbesitzer Mäkelä ist plötzlich entgegen seinem sonstigen Benehmen  freundlich zu allen. Das ist sehr verdächtig, wenn das kein Hinweis auf einen Fall für die Blaubeerdetektive ist.   

Die Blaubeerdetektive, das sind Samu, seine Schwestern Alma und Selma, deren Klassenkamerad Olli und ihr Hund Riku. Ihr Hauptquatier haben die Freunde  auf der Blaubeerinsel in einer alten Fischerhütte. Und genau die ist es, für die sich Mäkelä im Moment besonders  interessiert. Er schleicht vermehrt dort herum, wenn er sich unbeobachtet glaubt. 

Die jungen Detektive beginnen dem Holzwurm, so wird der Sägewerksbesitzer auch genannt,  nachzuspionieren und finden prompt heraus, was er im Schilde führt: Er will das Eichenwäldchen auf der Insel abholzen, damit er die Insel nutzen kann, um Profit daraus zu schlagen. Mit einem hinterhältigen Trick  will er hinkriegen, dass er den Walt abholzen kann, obwohl er unter Naturschutz steht. Er ist einer von wenigen Eichenwälder in Finnland. Als Mäkele ein ominöse Paket bekommt, werden die Freunde stutzig. 

Allen Dorfbewohnern fühlen die Blaubeerdetektive auf den Zahn, nur so kommt ein Puzzleteil zum anderen und  schnell wird klar, was Mäkelä hier spielt. Samu und seine Freunde entlarven den niederträchtigen Plan des Holzwurms, um zugleich mit einem viel besseren Plan aufzuwarten. 

Gebundene Ausgabe: 160 Seiten, Größe 14,4 x 2 x 21,7 cm

empfohlenes Lesealter: 8 – 10 Jahre

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (28. Februar 2019)

ISBN-13: 978-3423640480

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Samu,  Ollie, das Superhirn,  und die Zwillingsschwestern von Samu, Alma und Selma sowie sein Hund, Riku erobern sofort das Herz der Leser. Jeder möchte gespannt verfolgen, wie sie in ihrem Fall ermitteln. Im ersten Band gehen die Blaubeerdetektive gegen die kriminellen Machenschaften des bösartigen Sägewerkbesitzer Mäkelä vor. Er will den kleinen Eichenwald auf der Blaubeerinsel abholzen und so Profit schlagen. Damit er die Erlaubnis dazu erhält, hat er sich einen hinterlistigen Plan ausgedacht. Hier können nur die Freunde helfen und so entwickelt sich  Ihr erster richtiger Fall zu einem spannenden uns erfolgreichen Abenteuer. 

Ein fantastisches Buch und ein gelungener Auftakt zur Blaubeerdetektiv-Reihe. Erzählt wird aus der Perspektive von Samu, dem Protagonisten der Geschichte. Das Buch dem Alter entsprechend gut verständlich geschrieben, so dass es auch Leseanfänger flüssig lesen können. 

Es ist in kurze Kapitel geteilt, die Bebilderung zu Kapitelbeginn, deutet bereits auf deren Inhalt hin. 

Man mag das Buch gar nicht aus der Hand legen, so spannend ist es zu erfahren, ob es den Blaubeerdetektiven gelingt, ihren Fall erfolgreich zu lösen und den unangenehmen Sägewerksbesitzer zu überführen. 

Sowohl Mädchen als auch Jungs werden an diesem tollen Buch ihren Spaß haben. Man wünscht sich sofort selbst an diesen tollen Orten zu sein und gemeinsam mit den Blaubeerdetektiven auf Spurensuche gehen zu können. 

Ein tolles Buch über so wichtige Themen, wie Freundschaft, Zusammenhalt, Glauben an die eigenen Ziele, Mut und Natur. 

Als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hatte, wußte ich, dass es keinen schöneren Ort geben würde, um es zu lesen, als  Finnland.  Gesagt, getan. Es war ein besonderes Leseerlebnis mit unendlich vielen Glücksmomenten.  Mehr als einmal habe ich damit gerechnet, dass die Blaubeerdetektive gleich von der Insel her auf mich zukommen würden, um auch mich in ihrem Fall zu befragen. 

Fazit: Ein geniales Buch für alle Kinder, das nicht nur Skandinavien-Fans lieben werden. 

Gerade ist der 2. Band aus der Reihe erschienen, kann es kaum erwarten ihn zu lesen, auch wenn dies nicht in Finnland sein wird.