Sternschnuppenmädchen

Sternschnuppenmädchen 

von Katja Frixe


Unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar

Stellas’s Familie zelebriert Sternschnuppennächten, gemeinsam beobachten sie von ihrem Baumhaus aus den Himmel. Jeder schickt dabei seinen Herzenswünsche gen Himmel.
Die Familie bestehend aus Stella’s Vater, ihrem Bruder, ihrem Opa und ihrem Hund Jupiter lebt in einem Haus mit Garten, in dem das Baumhaus steht. Im Erdgeschoß des Hauses hat Stella’s Mutter zu ihren Lebzeiten einen Kostümverleih, den „Findefundus“ betrieben. Nach einer besonders schönen Sternschnuppenschauer findet die zehnjährige Stella mitten in der Nacht in ihrem Garten ein fremdes Mädchen.
Sie mag das etwas eigenartige, fremde Mädchen auf Anhieb. Vega, so der Name des Mädchens, trägt ein glitzerndes Kleid, ist barfuß und behauptet auf die Frage, wo sie denn herkommen würde, dass sie vom Himmel gefallen sei, als sei dies das Normalste der Welt.
Im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, dass sie eine Sternschnuppe ist. Da stellt sich dann nur noch die Frage, ob sie auch Herzenswünsche erfüllen kann, denn Wünsche haben Stella und ihre Familie seit dem Tod der Mutter viele.

Stelle freundet sich mit dem Mädchen, was sofort ihr Interesse geweckt hat, an und erfährt, dass Vega eine Sternschnuppe ist. Kann das wirklich stimmen? Und kann sie dann auch wie eine richtige Sternschnuppe Wünsche erfüllen? Herzenswünsche haben alle auf jeden Fall genug.
Gemeinsam erleben die Mädchen so manches Abenteuer und haben so manches kleine Geheimnis.

Ein wunderschönes, fantasievolles Kinderbuch von der Autorin Katja Frixe und der Illustratorin Erica-Jane Waters, in dem die Leser mit auf eine zauberhafte Reise voller Magie und Wunder durch Raum und Zeit genommen werden.

Ein Buch um den Glauben an das Unbekannte und Unmögliche und die Kraft der Freundschaft.

Gebundene Ausgabe: 192 Seiten, Größe 15,1 x 1,7 x 21,6 cm
empfohlenes Lesealter 8 bis 10 Jahre
Verlag: Dressler (25. Februar 2019)

ISBN-13: 978-3791501154

Zum Buch

Mal wieder ein wunderschönes, fantasievolles und magisches Buch von
Katja Frixe, was einen so sehr verzaubert, dass man es gar nicht mehr
aus der Hand legen möchte.

Das Buch ist für Selbstleser im angegebenen Alter gut verständlich und
einfach zu lesen. Die einzelnen Kapitel sind nicht zu lang, es wurde
ebenfalls eine recht große Schrift gewählt. Der Schreibstil der Autorin
spricht die junge Leserschaft an und macht Lust zum Lesen. Es ist
eher ein Mädchenbuch, wird aber dem ein oder anderen Jungen sicher
auch gefallen.

Die Autorin spricht schwierige Themen, wie z.B. den Tod von Stella’s Mutter und die zeitweise Depression ihres Vaters, die Schneckenhaustage, auf eine ebenso einfühlsame, wie offene Art und Weise an und zeigt, in wie weit diese die Protagonistin und deren Leben betreffen und wie sie versucht damit umzugehen.
Liebevoll und magisch wird diese schwere Thematik mit dem Auftauchen des Sternschnuppenmädchens, Vega, verknüpft. Durch Vega wird die Geschichte der Mutter auch wieder aufgerollt und Dinge, die seit ihrem Tod verdrängt wurden, finden auf natürliche Art und Weise in Stella’s Leben zurück und verlieren ihre Schwere und Traurigkeit.

An Vega wird ebenfalls das Thema neu in der Schule zu sein bzw. anders als andere zu sein besprochen.
Obwohl ernste Dinge besprochen werden, ist das Buch lebensfroh und freundlich und wirkt keineswegs düster.

Das gesamte Buch ist gespickt mit lustigen, wundervollen und magischen Ideen, ganz gleich, ob es die Tradition ist vom Baumhaus aus die Sternschnuppennächte zu feiern und sich etwas zu wünschen, ob es um die Erfüllung der Herzenswünsche geht, oder die Sternenwarte beschrieben wird. Auch der „Findefundus“ macht Lust sofort darin herum zu stöbern. Und wer hätte sich als Kind kein Baumhaus gewünscht, um dort mit seiner Freundin verträumte Stunden zu verbringen.

Die Illustrationen von Erica-Jane Waters sind ebenso fantasievoll, wie fröhlich und magisch, genau das was die Geschichte als i-Tüpfelchen braucht, das beginnt bereits mit der wunderschönen Covergestaltung.

Fazit: Ein tolles Buch, was ich nur wärmstens empfehlen kann, Geschichte und Illustrationen sind fantastisch. Die kleinen und großen Leser werden begeistert sein und wie ich auf den nächsten Teil der Reihe warten.

Happy Birthday

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag „Kleine Raupe Nimmersatt“

Heute vor 50 Jahren erschien das Buch um „Die kleine Raupe Nimmersatt“ von Eric Carle. Es sollte zum absoluten Welterfolg werden und ist heute eines der berühmtesten Bilderbücher der Welt.

Das Buch ist in über 60 Sprachen übersetzt und mehr als 50 Millionen Mal verkauft worden. Einige Exemplare davon habe ich gekauft.
»Ich kann auch groß werden. Ich kann meine Flügel (meine Talente) auch ausbreiten und in die Welt fliegen.« die Botschaft der kleinen Raupe Nimmersatt ist absolut aktuell und wir können sie nicht oft genug an unsere Kinder weitergeben und sie ermutigen danach zu leben.

Die Bücher von Eric Carle wurden in der Zwischenzeit mit vielen Preisen ausgezeichnet, in 2002 eröffnete der heute fast 90 Jährige in Amherst, Massachusetts sein The Eric Carle Museum of Picture Book Art, ein großes Museum für internationale Bilderbuchkunst.

Alles um die immer hungrige Raupe findet Ihr auf:

https://www.die-kleine-raupe-nimmersatt.de/

Mein Papa


unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar

Ein Buch für die Allerkleinsten mit tollen Illustrationen…….

Der kleine Elefant erzählt von seinem Papa, der sieht aus wie ein brummender Bär im Winterschlaf, natürlich ist er aber ein riesiger, grauer, gemütlicher Elefant. Jeden Morgen ist es die Aufgabe des kleinen Elefanten seinen Papa zu wecken. Das ist ja nicht schwer, denkt Ihr ? Oh nein, ohne seine super Tricks, hätte der kleine Elefantenjunge bei dem morgendlichen Ritual keine Chance. Aber mal unter uns ihm macht es auch riesigen Spaß seinen großen Elefantenpapa jeden Morgen wieder zu wecken.
Klar, ärgert er sich schon mal über Papa, weil er so viel schläft, aber trotzdem ist sein Papa der allerliebste Papa auf der ganzen Welt!

Annemarie van Haeringen erzählt die Geschichte von einem aufgeweckten, neugierigen Jungen und seinem oft müden Vater auf sehr entzückende und liebevolle Art. Die Geschichte ist entstanden durch eine Idee, die ihr kam als sie ihren chinesischer Verleger Ao De 2011 auf der Buchmesse in Peking traf. Deshalb ist das Buch auch dessen Sohn Ao Teer gewidmet, dem das Thema müder Papa sehr gut bekannt ist.

Man verliebt sich sofort in die beiden Helden, Sohn und Vater, und kann sie so gut verstehen. Der große Liebe zwischen den beiden springt einem aus jeder Seite des Bilderbuchs entgegen und der kleine Elefant trompetet sie in die Welt.

Die kleinen Leser erfahren, auch wenn Papa nich immer perfekt ist, er ist der beste Papa der Welt und wird es auch immer bleiben.

Ein Bilderbuch für die Allerkleinsten mit traumhaften Illustrationen und einer wichtigen Botschaft. Es liefert viele Anregungen um die wertvolle Vater-Sohn bzw. Vater-Kind-Beziehung nach dem Vorlesen gemeinsam zu besprechen und festzustellen, wie lieb man sich doch hat und das nichts diese Tatsache ändern kann.

Gebundene Ausgabe: 32 Seiten in der Größe 24,3 x 1 x 28,7 cm,
empfohlen für Kinder ab 3 Jahren

Erschienen im VerlagFreies Geistesleben; Auflage: 1 (29. August
2018)

ISBN-13: 978-3772527371

Zum Buch

Fazit: Ein „must have“ für die Allerkleinsten, was die Beziehung zum eigenen Papa nochmal in ganz anderem Licht erscheinen läßt und diese verstärken wird.

Das Dauert noch ein bisschen

unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar

Bo liebt Rätsel und hat sich immer schnell gelöst, so wie das bei einem Rätselkönig einfach sein muss.
Doch dann kommt seine Schwester Pia mit einem ganz besonderen Rätsel
„Was ist rund und weich und dauert noch ein bisschen?“

Hier stellt sich die Auflösung nicht ganz so einfach dar und Bo muß sich ganz schön Mühe geben. Wird der Rätselmeister auch dieses schwere Rätsel lösen? Bo ist entschlossen nichts unversucht zu lassen und auf keinen Fall aufzugeben.

Am Ende ist die Überraschung dann riesengroß und die Freude kennt keine Grenzen.

Ein wunderschönes Bilderbuch für alle, die ein rundes Geheimnis haben und bald selbst Geschwisterkinder sein werden.

Für den Richter Jan Kaiser, ist das Schreiben ist ein toller Ausgleich zu der trockenen Arbeit der Justiz und das merkt man dem Buch auch an.

Karin Lindermann arbeitet als freie Illustratorin und Grafikerin für zahlreiche Verlage und gibt Malkurse für Erwachsene und Kinder. Dieses Bilderbuch hat sie traumhaft schön gestaltet und ihm damit Leben eingehaucht.

Gebundene Ausgabe: 32 Seiten, Größe 18,5 x 1 x 24,8 cm
empfohlenes Lesealter 36 Monate bis 6 Jahre
Verlag: Urachhaus; Auflage: 1 (14. Februar 2019)

ISBN-13: 978-3825151805

Zum Buch

Ein tollen Buch für alle Geschwisterkinder und die, die es noch werden
wollen.


Altersgerecht und leicht verständlich mit niedlichen Dialogen geschrieben
und mit treffenden Situationen erläutert.
Sehr liebevolle, lebensechte Illustrationen, die die die einzelnen
Rätselstationen fantastisch darstellen. Ein lustiges, buntes,
fantasiereiches und liebevolles Bilderbuch, das das Thema besser nicht
erfassen könnte. Die Details machen einfach Spaß egal, ob es Papa ist,
der auf der Toilette hockt oder Opa’s Loch im Strumpf.

Ein Buch, was Lust auf die Ankunft des Babys macht und die Wartezeit
verkürzt. Es wird sicherlich in keinem Kinderzimmer nur einmal
vorgelesen werden, da bin ich mir sicher.

Alle Eltern, die befürchten, dass ihr Kind eifersüchtig oder nicht so
freudig auf den Nachwuchs reagieren wird, haben hier ein tolles
Hilfsmittel an der Hand, was Freude aufkommen läßt und thematisiert,
dass man eben nicht alleine in der Situation ist ein Geschwisterchen zu
bekommen.

Neuerscheinung: Der Maulbeerbaum

unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar

Immy zieht mit ihren Eltern von Australien in ein kleines Dorf in der Nähe von Cambridge in England. Die letzten Monate in Australien waren bedrückend und belastend, sie hoffen, all das im neuen zu Hause hinter sich lassen zu können.
Ihre Hauswahl fällt auf das Lavender-Cottage, ein idylisches Haus mit einem wunderschönen Vorgarten voller blühenden Lavendels. Ein perfektes Haus, wäre da nicht im hinteren Teil des Gartens ein uralter, dunkler, riesiger Baum, der sie eher wütend zu empfangen scheint und die Geschichte, die man sich im Dorf über ihn erzählt.
Offensichtlich haben die Dorfbewohner seit Generationen Angst vor ihm, es wird berichtet, dass der Baum die Mädchen des Hauses in der Nacht vor ihrem elften Geburtstag raubt.
Immy will es nicht glauben, doch dann hört sie kurz nach ihrem Einzug
ein merkwürdiges Lied in ihrem Kopf.
In der Schule ist sie vom ersten Moment an eine Außenseiterin, alle meiden sie, weil sie im Cottage lebt.
Wären da nicht Riley, ein Junge aus ihrer Klasse, der auch noch nicht lange in dem Dorf lebt, und ihre nette Nachbarin Jean, die sie auf Anhieb mag und von der sie so einiges über den Baum erfährt, würde Immy sich sehr einsam fühlen.
In Immy reift der Plan die Geheimnisse, die sich um den Baum in ihrem Garten ranken, zu entlarven, damit sie keine Angst haben muß, dass er auch sie am Vorabend ihres 11. Geburtstags holt.
Wird ihr dies in der Zeit, die ihr noch bleibt, gelingen?

Allison Rushby beweißt mit ihrem Erstlingswerk, dass sie die Tochter einer Schriftstellerin ist und es versteht ihre Leser von der ersten Seite bis zur Enthüllung des Geheimnisses zu fesseln.

Gebundene Ausgabe: 256 Seiten, Größe 14,1 x 2,7 x 20,8 cm
empfohlenes Lesealter 9 bis 11 Jahre
Verlag: Urachhaus; Auflage: 1 (14. Februar 2019)

ISBN-13: 978-3825151829

Zum Buch

Das Buch ist altersgerecht, in gut verständlicher Sprache geschrieben. Es wird gleich von Beginn an ein Spannungsbogen aufgebaut, der das ganze Buch über anhält.

Themen mit denen sich Kinder in Immy’s Alter auseinandersezten müssen, wie Schulwechsel, Eingewöhnung an der neuen Schule, Vorurteile bis hin zum Ausgegrenzt- werden und Mobbing, Liebe zu den Eltern, aber auch die Konflikte mit ihnen bzw. die Sorgen um sie werden aufgegriffen und für die jungen Leser veranschaulicht dargestellt.
Die Leserschaft bekommt Einblick in das Leben mit einem Elternteil, der an schweren Depressionen leidet und es werden Lösungsmöglichkeiten für den Umgang damit geboten.

Auf wunderbare Art und Weise wird gezeigt, dass nicht nur Menschen Gefühle haben und Respekt verdienen, sondern auch Tier und Pflanzen. Immy’s Geschichte macht deutlich, wie wichtig es ist Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt zu übernehmen, sich dabei aber zu trauen einen eigenen, unkonventionellen Weg zu gehen und sich nicht durch Anfeindungen von anderen verunsichern zu lassen, sondern an sein Vorhaben zu glauben.
Freundschaft und Empathie spielen dabei eine genauso große Rolle, wie die Fähigkeit vergeben zu können.

Mich hat das Buch selbst als erwachsenem Leser sehr berührt und ich bin begeistert, dass die Autorin bereits für ihr junges Publikum ebenso wichtige, wie schwierige Themenkomplexe wählt und diese mit Leichtigkeit vermittelt.

Ich hoffe, wir werden noch viel von Allison Rushby lesen und freue mich auf das nächste Buch von ihr.

Fazit: Der sehr empfehlenswert Daumen geht ganz hoch!